Fast hätte ichs vergessen: Ich darf jetzt wirklich und tatsächlich bei und mit dem Therapeuten arbeiten, den ich ausgesucht hatte. Schon – und ich habe es gerade voller Entsetzen nachgeschaut – acht Monate später kam das Bewilligungsschreiben von der Krankenkasse. Was ein Glück, dass ich nur mal mein ganzes Leben unter die Lupe nehmen wollte und zum Beispiel nicht akut depressiv war, schon den Strick um den Hals spürte oder ähnliches.
Da passt doch was nicht, da in diesem System.
Die Therapeutin hingegen passt. Chemie stimmt, Humor – und der ist für mich extrem wichtig – stimmt. Passt gut. Tut gut.